
Flusslandschaften gehören zu den produktivsten und diversesten Ökosystemen überhaupt. Die March-Thaya-Auen beherbergen mit 14 Amphibienarten 70% aller in Österreich vorkommenden Amphibienarten und verdeutlichen damit die natürliche Habitatdiversität dieser Auenlandschaft. Flussnahe Bereiche mit frisch geschaffenen oder kurzzeitig bestehenden Gewässern werden von Pionierarten wie etwa der Wechselkröte genutzt. Etwas stabilere Verhältnisse bevorzugt der Donaukammmolch, noch beständigere, weiter vom Flusslauf entfernte Gewässer entsprechen den Ansprüchen der Knoblauchkröte. Einige der in den March-Auen heimischen Amphibienarten sind typische Tieflandbewohner und kommen nur im äußersten Osten Österreichs vor, Donaukammmolch und Rotbauchunke sind durch die FFH-Richtlinie der EU besonders geschützt.
Ein Beitrag von Marc Sztatecsny
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