<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://marthaforum.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/">
    <title>March-Thaya Forum : Rubrik:nachrichten aus dem feld</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>eg-ge</dc:publisher>
    <dc:creator>eg-ge</dc:creator>
    <dc:date>2012-02-13T14:39:15Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="https://static.twoday.net/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/11898215/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/11557804/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/6095741/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5978231/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5653341/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5618356/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5588294/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5521960/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5348597/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5257206/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5253050/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5224066/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/5029841/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/4966338/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://marthaforum.twoday.net/stories/4950214/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="https://static.twoday.net/icon.gif">
    <title>March-Thaya Forum</title>
    <url>https://static.twoday.net/icon.gif</url>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/11898215/">
    <title>Erstnachweis der Teichfledermaus in Österreich</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/11898215/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Teichfledermaus1_Jakob-Poehacker.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Teichfledermaus1_Jakob-Poehacker_small.jpg&quot; width=&quot;100&quot; alt=&quot;Teichfledermaus1_Jakob-Poehacker&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;97&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Mitarbeiter der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ) und des Vereins AURING konnten im Mai 2010 eine für Österreich neue Fledermausart an der oberen March nachweisen. Bei einem Forschungs-Camp in Hohenau gelang der Fang einer Teichfledermaus im Japannetz. Diese Art war in Österreich bislang nur durch sehr alte Knochenfunde bekannt und konnte somit erstmals lebend nachgewiesen werden. Dieser Fund unterstreicht die große Bedeutung der March-Thaya-Auen auch für heimische Fledermausarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits erste Untersuchungen mit Batcordern im Sommer 2009 zeigten eine rege Fledermausaktivität an den Anlandebecken in Hohenau/Ringelsdorf und&lt;br /&gt;
im Rahmen eines intensiven Forschungscamps wurde das Bild über die Fledermausfauna der oberen March verfeinert.&lt;br /&gt;
Es gelangen Nachweise von mindestens 18 der 28 heimischen Fledermausarten. Von weiteren 5 Arten ist anzunehmen, dass sie im Gebiet vorkommen, aber der Nachweis wurde bisher nicht erbracht. Damit zählt die obere March, die Fledermausfauna betreffend zu einem der artenreichsten Lebensräume Österreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderem naturschutzfachlichem Interesse ist das Vorkommen von 5 Arten, die auch im Anhang 2 der FFH- Richtlinie angeführt sind und somit europaweite Schutzbemühungen bedürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tabelle (&lt;a href=&quot;http://marthaforum.twoday.net/files/Fledermausarten-MTA&quot;&gt;Fledermausarten-MTA&lt;/a&gt; (pdf, 67 KB), die von Dr. Guido Reiter zusammengestellt wurde, sind alle in Österreich heimischen und an der oberen March nachgewiesenen Fledermausarten angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In nächster Zeit wird es besonders im Falle der Teichfledermaus wichtig sein die Wissenslücken bezüglich Verbreitung und Bestand zu schließen um in Folge die erforderlichen und auch geforderten Schutzmaßnahmen an March und Thaya umsetzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weiterführende Informationen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ceson.org/vespertilio/13/Reiter2010vesp2.pdf&quot;&gt;Publikation des Erstnachweises der Teichfledermaus in Vespertilio&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.auring.at&quot;&gt;Verein Auring&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fledermausschutz.at/&quot;&gt;Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung in Österreich (KFFÖ)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beitrag von Jakob Pöhacker (Verein Auring)</description>
    <dc:creator>eg-ge</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 eg-ge</dc:rights>
    <dc:date>2011-02-08T19:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/11557804/">
    <title>vielfaltleben-Studie: Verbreitung der Asiatischen Keiljungfer an Thaya und March</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/11557804/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Asiatische-Keiljungfer.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Asiatische-Keiljungfer_small.jpg&quot; width=&quot;97&quot; alt=&quot;M. Staufer&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;M. Staufer&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;100&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Asiatische Keiljungfer gehört zu den seltensten Libellen Österreichs und ist &lt;br /&gt;
laut Roter Liste vom Aussterben bedroht. Das Überleben dieser Art in Österreich ist eng mit den March-Thaya-Auen verknüpft, da hier ihr Hauptvorkommen zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der vielfalt&lt;b&gt;leben&lt;/b&gt;-Kampagne und im Auftrag des WWF wurde erstmals das Vorkommen der Art im gesamten österreichisch-tschechisch-slowakischen Grenzbereich an Thaya und March untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: M. Staufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Download des Berichtes: &lt;a href=&quot;http://marthaforum.twoday.net/files/Staufer_2010_Gomphus-flavipes_Endbericht&quot;&gt;Staufer_2010_Gomphus-flavipes_Endbericht&lt;/a&gt; (pdf, 930 KB)</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2011-01-05T14:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/6095741/">
    <title>Baggern für die Au</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/6095741/</link>
    <description>&lt;b&gt;Amphibienrückgänge an der Langen Luss&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Lange Luss bei Marchegg – der einzige Abschnitt der österreichischen Marchstrecke, welcher nicht durch den Hochwasserschutzdamm abgedämmt ist – ist gekennzeichnet durch die langgezogenen Senken in der Acker- und Wiesenlandschaft. Diese Sutten – ehemalige Seitenarme der March – unterliegen der Verlandung bzw. werden zugeschüttet. So geht nicht nur ein landschaftsprägendes Element, sondern auch wertvoller Lebensraum für Amphibien, Urzeitkrebse und Vögel verloren. Was so manchem Naturfreund bei einem Spaziergang durch die Lange Luss auffällt – die Wasserflächen sind zurückgegangen und die Rufe und das Quaken der Amphibien sind beinahe verstummt – wurde nun durch eine Studie der Universität Wien bestätigt. An der Langen Luss gibt es aktuell kein einziges Gewässer mehr, welches sich für die Fortpflanzung der Amphibien eignet. Moorfrosch und Wechselkröte stehen kurz vor dem Aussterben, wenn nicht rasch etwas unternommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/_DSC0895.jpg&quot; width=&quot;400&quot; alt=&quot;Lange Luss (c) G. Egger&quot; align=&quot;center&quot; title=&quot;Lange Luss (c) G. Egger&quot; class=&quot;center&quot; height=&quot;268&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein&lt;/b&gt; vielfalt&lt;b&gt;leben-Projekt will den Amphibien auf die Sprünge helfen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Um zu verhindern, dass die Bestände der Amphibienpopulationen an der Langen Luss zusammenbrechen, startete der WWF in Kooperation mit dem Lebensministerium, Schloss Hof und der Stadtgemeinde Marchegg heuer das Pilotprojekt „Amphibiengewässer in den March-Thaya-Auen“. Dabei werden im Rahmen der vielfalt&lt;b&gt;leben&lt;/b&gt;-Kampagne insgesamt vier Gewässer und Sutten an der Langen Luss vertieft. Weiters wurde in Ringelsdorf mit tatkräftiger Unterstützung durch das MARTHA-Forum eine zugewachsene Sutte gemäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Bagger-vertieft-Sutte-an-der-Langen-Luss_21-Oktober-09-c-WWF.jpg&quot; width=&quot;400&quot; alt=&quot;Amphibien&quot; align=&quot;center&quot; title=&quot;Amphibien&quot; class=&quot;center&quot; height=&quot;267&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristig soll wieder die natürliche Flussdynamik der March für eine intakte Auen-Wildnis sorgen. Dafür ist es notwendig, dem Fluss durch Renaturierungsmaßnahmen wieder mehr Raum zur Ausbreitung zu geben. Auf diese Weise würde sich bald eine vielgestaltige und lebendige Wasserwelt March-Thaya-Auen entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Download: &lt;a href=&quot;http://marthaforum.twoday.net/files/Amphibien-Lange-Luss&quot;&gt;Amphibien-Lange-Luss&lt;/a&gt; (pdf, 2,140 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos: &lt;br /&gt;
G. Egger&lt;br /&gt;
B. Strohmaier</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-16T14:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5978231/">
    <title>Die Stadtgemeinde Marchegg - ein aktiver Partner für den Schutz von Sandrasen</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5978231/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/gruppenfoto_Gerhard-Egger.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/gruppenfoto_Gerhard-Egger_small.jpg&quot; width=&quot;100&quot; alt=&quot;gruppenfoto_Gerhard-Egger&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;67&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Warm-kalt, trocken-feucht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wer die March-Thaya-Auen im Frühjahr besucht und die überschwemmte Aulandschaft betrachtet, kann sich schwer vorstellen, dass dieses Gebiet neben den zahlreichen Feuchtlebensraumbewohnern auch viele Arten der Trockenstandorte beherbergt.&lt;br /&gt;
Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass sich im Überschwemmungsgebiet der March-Thaya-Auen Niederterrassenreste der letzten Eiszeit – so genannte „Parzen“ – und Sanddünen, welche durch postglaziale Flugsande aus dem Vorland entstanden sind, befinden. Das räumlich sehr enge Nebeneinander von Feucht- und Trockenstandorten stellt eines der Charakteristika des Marchtales dar. Hinzu kommt der Einfluss des pannonischen und kontinentalen Klimas, was ein weiterer wesentlicher Grund für die hohe Artenvielfalt in den March-Thaya-Auen ist. &lt;br /&gt;
Im Rahmen der vielfalt&lt;b&gt;leben&lt;/b&gt;-Kampagne wurden die Trockenstandorte im Gebiet untersucht und erhoben. Die Erhebung brachte 58 Standorte in den March-Thaya-Auen zutage und sorgte für viele Überraschungen ob neuer Funde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/armeria-elongata_mtaerlwiese0808_Gerhard-Egger.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/armeria-elongata_mtaerlwiese0808_Gerhard-Egger_small.jpg&quot; width=&quot;67&quot; alt=&quot;armeria-elongata_mtaerlwiese0808_Gerhard-Egger&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;100&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Schützen durch Nutzen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Arten der Trockenstandorte sind absolute Lebensraum-Spezialisten und sind – so wie ihre Lebensräume – zahlreich in den Roten Listen aufgelistet. Gefährdungsursachen sind die Aufforstung, eine intensive landwirtschaftliche Nutzung, der Sandabbau und die „Nicht-Nutzung“. Auch Schutzgebiete sind oftmals kein Schutz vor diesen Gefahren, insbesondere was die „Nicht-Nutzung“ – also fehlende Mahd und Beweidung – betrifft. &lt;br /&gt;
Im Rahmen der vieltfalt&lt;b&gt;leben&lt;/b&gt;-Kampagne werden im Zuge des Projekts „Silikatsandrasen&lt;br /&gt;
in den March-Thaya-Auen“ wertvolle Trockenstandorte erhalten und gepflegt. Wesentlich ist die langfristige Sicherung dieser Standorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zusammenarbeit mit den Gemeinden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eine der Maßnahmenflächen ist das „Kleinfeld Köhlergrube“ in Marchegg. Es handelt sich dabei um eine langgestreckte sandige Erhebung, die sich vom Marchufer nordwestlich des Naturschutzgebietes „Kleiner Breitensee“ beidseitig des Schutzdammes nach Südosten erstreckt. Der landseitig des Dammes gelegene Teil wird seit alters her als Acker genutzt, lediglich am südlichen Ende ist ein reliktärer Sandtrockenrasen erhalten geblieben. Dieser Bereich ist auch als Naturdenkmal ausgewiesen, unterliegt aber – aufgrund der fehlenden Nutzung – der zunehmenden Verbuschung. &lt;br /&gt;
71 Pflanzenarten sind auf dieser Fläche nachgewiesen worden. Darunter so seltene Arten wie die Sand-Grasnelke – eine Charakterart der Sandrasen in den March-Thaya-Auen – oder der Streifen-Klee, welcher vor allem offene Pionierstandorte braucht. Auch Baumpieper, Neuntöter und Grauammer finden hier geeigneten Brut- und Nahrungsraum.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Stadtgemeinde Marchegg haben der WWF Österreich und der NATURSCHUTZBUND NÖ Mitte September große Teile des Sandtrockenrasens gemäht und entbuscht. Die erfolgreiche Zusammenarbeit soll im Rahmen der vielfalt&lt;b&gt;leben&lt;/b&gt;-Kampagne fortgeführt werden, weitere gemeinsame Aktivitäten sind geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos: G. Egger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Zuna-Kratky, T., 2009: Katalog der Sanddünen und Trockenstandorte des österreichischen March-Thaya-Tales. Ein Projekt im Rahmen der vielfaltleben-Kampagne des Lebensministeriums, umgesetzt vom Niederösterreichischen Naturschutzbund und dem WWF Österreich. Wien.</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-06T15:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5653341/">
    <title>Chytridiomykose (tödliche Amphibienkrankheit) in den March-Auen nachgewiesen</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5653341/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/P1030080.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/P1030080_small.jpg&quot; width=&quot;100&quot; alt=&quot;P1030080&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;75&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Erreger wurde an tropischen Arten entdeckt und hat zu dramatischen Populationseinbrüchen von Amphibien in Mittelamerika und Australien geführt. Vermutlich durch den Amphibienhandel hat sich die Krankheit innerhalb kürzester Zeit auf alle von Amphibien bewohnte Kontinente ausgebreitet und 1997 wurde das erste Massensterben von Amphibien in Europa gemeldet.  Es ist daher wenig verwunderlich, dass die Chytridiomykose im „Amphibian Conservation Action Plan“ der Weltnaturschutzorganisation IUCN mit dramatischen Worten beschrieben wird: „Chytridiomykose ist die schlimmste Infektionskrankheit, die je bei Wirbeltieren festgestellt wurde, hinsichtlich der Anzahl betroffener Arten und der Fähigkeit, diese Arten zum Aussterben zu bringen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2009 wurde die Chytridiomykose erstmals an Proben österreichischer Amphibien (Rotbauchunke, Kleiner Wasserfrosch, Teichmolch) nachgewiesen (Sztatecsny unpubl.) und auch die March-Auen bei Hohenau sind betroffen. Die March-Auen zeichnen sich durch eine außergewöhnlich hohe Amphibiendiversität aus. Jedoch sind die Populationen der meisten Amphibienarten wie fast überall durch Habitatverlust und Habitatfragmentierung stark gefährdet. Die zusätzliche Bedrohung durch die Chytridiomykose könnte die Bestände weiter schwächen und schwerwiegende Folgen haben. Die Krankheit ist derzeit im Freiland nicht heilbar und unsere einzige Handhabe liegt in Hygienemaßnahmen zur Unterbindung ihrer Verbreitung durch den Menschen. Gummistiefel und feldherpetologische Ausrüstung müssen vor dem Betreten von Gewässern desinfiziert werden. Wirksame Desinfektion ist z.B. mit Virkon S ®, einem in Wasser löslichen Pulver, möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten generelle Maßnahmen zur Stärkung der Amphibienbestände ergriffen werden, da große vitale Populationen geringere Empfindlichkeit gegenüber Krankheiten aufweisen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beitrag von Marc Sztatecsny</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-19T18:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5618356/">
    <title>Amphibiendiversität in den March-Thaya Auen</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5618356/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Wechselkroete_Rudo-Jurecek.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Wechselkroete_Rudo-Jurecek_small.jpg&quot; width=&quot;100&quot; alt=&quot;Wechselkroete_Rudo-Jurecek&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;67&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Amphibien brauchen Dynamik&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Artenreichtum natürlicher Flusslandschaften ist stark von der typischen Dynamik regelmäßiger Hochwässer und Überflutungen abhängig. Die Hochwasserdynamik wurde jedoch durch Regulierungsmaßnahmen an fast allen Flüssen Mitteleuropas unterbunden und March und Thaya bilden hier keine Ausnahme. Was für den Menschen Sicherheit bedeutete, führte jedoch über Jahrzehnte zu einer massiven Veränderung der Landschaft. Ohne die teils zerstörerische Kraft von Hochwässern gibt es keine Neubildung von Gewässern, bestehende Gewässer verlanden und werden für Amphibien ungeeignet. Ohne Überschwemmungen fallen Sutten und Senken trocken und eignen sich somit ebenfalls nicht mehr zur Amphibienfortpflanzung. Die wenigen permanenten Gewässer sind von Fischen besetzt, die als effektive Räuber Amphibienlaich und Larven vernichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habitatverlust durch die Veränderungen der Landschaft ist die gravierendste Ursache für die zu beobachtenden, teils starken Amphibienrückgänge in den March-Thaya Auen. Die Folgen des Habitatverlusts werden erst nach Jahrzehnten sichtbar - viele Amphibienarten können ungünstige Bedingungen durch ihre Langlebigkeit überdauern - und sind schwer zu dokumentieren. Erst wenn man historische Berichte über „Fröschler“ liest, die in der Fastenzeit Frösche zu 1000en in den Auen schlachteten, werden die ursprünglichen Verhältnisse und die Folgen des Habitatverlusts deutlich. Heute sind Herpetologen vielerorts schon über Einzelfunde seltenerer Amphibienarten glücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiederherstellung günstiger Verhältnisse aus Sicht der Amphibien wäre langfristig nur durch großflächige Renaturierung der Flussläufe mit dazugehöriger Hochwasserdynamik möglich. Schneller und effektiver lassen sich Amphibienpopulationen durch „menschliche Dynamik“, also Pflegemaßnahmen an bestehenden Gewässern und Anlage von neuen Gewässern, unterstützen. Fischfreie Laichgewässer mit ausreichend langer Wasserführung  gewährleisten erfolgreiche Fortpflanzung und stärken die Amphibienbestände. Große und vitale Populationen sind weniger empfindlich gegen Umwelteinflüsse oder Krankheiten und ermöglichen die Ausbreitung und Besiedelung neuer Lebensräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beitrag von Marc Sztatecsny&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Rudo Jurecek</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-01T14:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5588294/">
    <title>Frühjahrshochwasser bringt Leben in die Au</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5588294/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/hochwasserluss.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/hochwasserluss_small.jpg&quot; width=&quot;100&quot; alt=&quot;hochwasserluss&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;67&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ein zweijähriges Hochwasser an der March mag für langjährige GebietskennerInnen noch nicht das höchste der Gefühle sein, aber ganz schlecht ist es auch nicht und ein Kontrast zum WWF-Büroalltag in der Ottakringerstrasse allemal. Aus diesen und anderen Gründen hat es uns am Freitag den 12. März 2009 an die Untere March verschlagen, sprich an die Lange Luss, in den March-Donauwinkel und an den Breitensee. Trotz grauem Gewölk, eisigen Regenschauern und vor allem brausendem Sturm war der kurze Ausflug ein voller Erfolg, vor allem was die landschaftlichen Eindrücke und die vogelkundlichen Beobachtungen betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lange Luss präsentierte sich als buntes Mosaik aus Wasserflächen, Wintersaatfeldern und Kukuruzstoppeläckern mit hunderten Lachmöwen und mindestens ebenso vielen Staren, gezählten 800 Kiebitzen, einer Handvoll Kampfläufermännchen, zwei Kornweihen, gemischten Krick- und Knäkententrupps, einer Gruppe von 15 Graugänsen und einem überfliegenden Trupp von ca. 50 Saatgänsen, sowie zwei Seeadlern (einer im 3., der andere im 4. Kleid). Absolutes highlight war jedoch eine spektakuläre Ansammlung von mindestens 85 Spießenten. Die Spießenten (überwiegend Paare mit einem leichten Männchen-Überhang) hielten sich im unteren, dammnahen Teil des Gebiets auf und waren auf mehrere, kleinere Trupps verteilt, die sich bei Störungen durch die Seeadler zu größeren, wild umher fliegenden Verbänden zusammenschlossen. Wirklich in Gefahr waren die Enten allerdings kaum, denn die Adler verbrachten die meiste Zeit in einer dürren Weide sitzend, wo sie Sturmböen, Graupelschauern und einer lästigen Korona von 15 Nebelkrähen mit äußerstem Gleichmut und bemerkenswerten Balancekünsten trotzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichsweise ruhig und erstaunlich trocken war es dagegen im March-Donauwinkel. Die Blumengangsenke stellte sich als mauslochreiche, nicht einmal feuchte Wiese dar, ein offenbar vielbegangener Rothirschwechsel zeichnete die letzten hundert Meter des Alpen-Karpatenkorridors nach und ein einsamer Silberreiher machte vorm grauen Wald des Thebener Kogels auch in der Luft einen überaus malerischen Eindruck. Ein wenig ernüchternd waren hier allerdings die ausgedehnten, offenbar zum ersten Mal beernteten Pappel-Kurzumtriebsflächen. Der auffällig moosbedeckte, ansonsten aber kahle Boden zwischen den Stöcken strafte die auskunftfreudige Raiffeisentafel Lügen, der zufolge diese Anbauform nur „wenig Dünger und Pflanzenschutzmittel“ erfordert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfreulicheres dann auf der Rückfahrt, zwischen Markthof und Schlosshof. In der Obstbaumallee an der Straße belegt ein Raubwürger, dass der Winter noch nicht ganz vorbei ist (was angesichts des Wetters eh´ niemand behaupten will). Der Sturm bläst den schwarzweißen Vogel wie einen zerrupften Federball hoch über unser Autodach und die Obstbaumkronen. Seine volle Macht entfaltet der Nordwind aber erst, als wir eine halbe Stunde später auf dem Damm beim Breitensee stehen. Über die riesige graue Wasserfläche fegen beachtliche Wellen mit weissen Schaumkronen, der Himmel im Norden ist dunkelblau, die Aubäume am Horizont graugelb. Im spärlichen Windschatten zwischen den Weidenbüschen drücken sich in Ufernähe allerlei Schwimmvögel herum: 7 Pfeifentenpaare und mindestens 3 Schnatterentenpaare, dazu einige Stockenten und ein Grauganspaar, das auf einem im Wasser liegenden Baumstamm steht. Uns bläst es die Zipfelmütze vom Kopf und die Pappeln knacken bedenklich mit den Ästen. Weit draußen auf der freien Wasserfläche treibt etwas, das zunächst wie ein dunkler Teppich erscheint. Das Spektiv zeigt: es sind Tauchenten, und zwar ein dicht gepackter Trupp von 250 Tafel- und ungefähr 30 Reiherenten. Wieder einmal zeigt die Wasserwelt der March-Thaya Auen, was sie kann. Nationalparkwürdig? Keine Frage!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beitrag von Bernhard Kohler</description>
    <dc:creator>eg-ge</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 eg-ge</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-17T12:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5521960/">
    <title>Augewässer-Artenvielfalt in den Naturschutzgebieten der Marchauen</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5521960/</link>
    <description>Entlang der March sind drei Naturschutzgebiete ausgewiesen, in denen Augewässer liegen. Es sind dies die „Angerner und Dürnkruter Marchschlingen“, die „Unteren Marchauen“ und der „Kleine Breitensee“. Jedes ist sowohl in Größe als auch Gestalt völlig unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Das NSG „Untere Marchauen“ ist mit knapp 1200 Hektar das größte in den March-Thaya Auen und weist dementsprechend eine hohe Zahl an unterschiedlichen Augewässern auf – vom schmalen, langgezogenen Altbett bis zum weitläufigen Ausstand, einer ehemaligen durch die Regulierung abgetrennten Mäanderschlinge der March.&lt;br /&gt;
Auch die Augewässer des NSGs „Angerner und Dürnkruter Marchschlingen“ mit einer Größe von insg. 80 Hektar stellen solch abgetrennte Mäanderschlingen dar, wobei das Gewässer nördlich von Grub besonders interessant für Erhebungen ist, da dieses von der Eisenbahnlinie in drei Teile getrennt wird.&lt;br /&gt;
Das NSG „Kleiner Breitensee“ ist mit 13 Hektar das kleinste, jedoch einzigartig unter den Augewässern auf österreichischer Seite der Marchauen. Ein Mosaik an unterschiedlichen Landschaftselementen kann  man hier sehen – ausgedehnte Feuchtwiesen, Schilf, Wasserflächen, Silberpappeln, Schlehengebüsch. Bei Überschwemmung ein El Dorado für viele Arten.&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden in den Naturschutzgebieten 17 Gewässer im Zeitraum von März bis Oktober untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/NSG.jpg&quot; width=&quot;400&quot; alt=&quot;NSG&quot; align=&quot;center&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Frühjahr die Augewässer relativ gut mit Wasser gefüllt waren, trockneten im Sommer übermäßig viele Augewässer zur Gänze aus, was insbesondere für die Erhebungen der Libellen und der Vegetation von Relevanz war. Ende Mai trat das Wasser nach stärkeren Niederschlägen stellenweise stark über die Ufer,  zu großflächigen Überschwemmungen kam es im Untersuchungszeitraum 2008 jedoch nicht. Insbesondere der Kleine Breitensee war in diesem Jahr außergewöhnlich trocken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wasservögel und Schilfvögel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Insgesamt konnten 8 Wasservogelarten, 2 Limikolenarten und 8 Schilfvogelarten nachgewiesen werden (siehe Tabelle unten). Die dominierende Art an den Augewässern der NSGe ist die Stockente mit 110 Revieren, gefolgt vom Schilfrohrsänger mit 40 und der Rohrammer mit 26 Revieren.&lt;br /&gt;
Auffallend ist die hohe Artenzahl und Revierdichte am Gewässer „Großer Engelbrecht“ im NSG „Untere Marchauen“. Mit 7 Wasservogel- und 7 Schilfvogelarten ist es der absolute Spitzenreiter unter den Gewässern in den NSGen. Wohingegen am „Hufeisen“, dem landseitig liegenden Teil des durch die Bahnstrecke getrennten Augewässers des NSG „Angerner und Dürnkruter Marchschlingen“, keine Wasser- und Schilfvogelarten nachgewiesen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/090215_MA_NSG_Arten.jpg&quot; width=&quot;400&quot; alt=&quot;090215_MA_NSG_Arten&quot; align=&quot;center&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://marthaforum.twoday.net/files/090215_MA_NSG_Voegel&quot;&gt;090215_MA_NSG_Voegel&lt;/a&gt; (pdf, 40 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Libellen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
So unterschiedlich wie die Gewässer in den Marchauen sind, so vielfältig ist auch die daran lebende Libellenfauna. Von den rheophilen Arten an der March über die Bewohner großer offener Wasserflächen, bis zu den spezialisierten Arten temporärer Gewässer finden hier alle eine Heimat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs der 25 im Jahr 2008 untersuchten Gewässer befinden sich in den Naturschutzgebieten „Angerner und Dürnkruter Marchschlingen“, „Untere Marchauen“ und „Kleiner Breitensee“. Insgesamt wurden im Rahmen dieser Untersuchung 33 Libellenarten in den Marchauen festgestellt, 20 davon auch in den 3 NSG.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Artenvielfalt findet sich dabei an den 3 ständig  wasserführenden Gewässern im NSG „Angerner und Dürnkruter Marchschlingen“, die viele unterschiedliche Mikrohabitate beherbergen. Der Eisenbahnerteich z.B. bietet auch im Sommer eine größere offene Wasserfläche für Arten wie Orthetrum albistylum (Östlicher Blaupfeil) oder Erythromma viridulum (Kleines Granatauge), während die breite Verlandungszone von temporären Arten wie Aeshna affinis (Südliche Mosaikjungfer) oder Sympetrum meridionale (Südliche Heidelibelle) genutzt wird. Im Uferbewuchs wiederum findet Lestes viridis, die Gemeine Weidenjungfer, passende Gehölze für die Eiablage vor. Insgesamt konnten hier 17 Arten mit unterschiedlichen Habitatansprüchen nachgewiesen werden.  Darunter auch eine kleine bodenständige Population von Ischnura pumilio (Kleine Pechlibelle), die direkt in der Au nicht vorzukommen scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger artenreich hingegen sind naturgemäß Gewässer, die im Sommer komplett trocken fallen und nur von wenigen Arten dauerhaft besiedelt werden können. Gerade diese Arten sind aber von Habitatverlust besonders bedroht und daher vielfach gefährdet. So gilt die in den Marchauen weit verbreitete und häufige Südliche Mosaikjungfer österreichweit und in der Roten Liste NÖ als gefährdet. Die in den Marchauen stellenweise recht häufige Kleine Binsenjungfer ist in NÖ ebenfalls stark gefährdet und österreichweit vom Aussterben bedroht. Sie konnte in den NSGs nur am Skodateich nachgewiesen werden, ist dort aber vermutlich nicht bodenständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vegetation &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
An sechs Augewässern der NSGe wurden entlang von Transekten auch die Pflanzengesellschaften erhoben. Insgesamt konnten 36 Pflanzengesellschaften nachgewiesen werden, wobei der Kleine Breitensee (NSG „Kleiner Breitensee“) mit 17 und die Alte March („NSG Untere Marchauen“) mit 13 Gesellschaften die Liste anführen. Die genaue Auflistung ist der unten stehenden Tabelle zu entnehmen. Die häufigsten Gesellschaften sind Fraxino pannonicae-Ulmetum und Caricetum gracilis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/090215_MA_NSG_Pflanzen.jpg&quot; width=&quot;400&quot; alt=&quot;090215_MA_NSG_Pflanzen&quot; align=&quot;center&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; height=&quot;395&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Johanna Scheiblhofer &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://marthaforum.twoday.net/files/090215_MA_NSG_Pflanzen&quot;&gt;090215_MA_NSG_Pflanzen&lt;/a&gt; (jpg, 1,192 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beitrag von Bernadette Strohmaier und Martina Staufer.</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-17T10:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5348597/">
    <title>Kühlteich Hohenau –  konnte ein Vogelparadies gerettet werden?</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5348597/</link>
    <description>&lt;b&gt;Eine kleine Historie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In den 1960ern wurden von der Zuckerfabrik sogenannte Anlandebecken für den anfallenden Rübenschlamm und der Kühlteich für die Klärung und Abkühlung des bis zu 30 Grad warmen „Rübenwaschwassers“ angelegt. Diese Schlamm- und Wasserflächen stellten bald für zahlreiche Wasservögel und Limikolen wichtige Rastplätze auf ihrem Zug sowie Winterrastplätze dar. Ein positiver Nebeneffekt der Zuckerproduktion, sind doch viele solcher Feuchtlebensräume rar geworden. &lt;br /&gt;
Die „Rübenkampagne“ dauerte von Oktober bis Dezember. Während dieser Zeit wurde der 17 Hektar große Kühlteich mit dem warmen Abwasser beflutet und stellte so die oft einzige eisfreie Wasserfläche dar. Bis zu 5.000 Enten und 10.000 Gänse konnten hier gezählt werden. Der Teich stellte demnach den bedeutendsten Winterrastplatz für Wasservögel im March-Thaya Raum dar! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vogelparadies durch Menschenhand&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Dem Engagement des Vereins AURING ist es zu verdanken, dass der Wasserstand im Teich mittels eines mit der Zuckerfabrik Hohenau abgestimmten Plans immer optimal den Ansprüchen der Vögel entsprechend angepasst werden konnte. Der Kühlteich wurde folglich das ganze Jahr über von zahlreichen Vogelarten, darunter auch vielen seltenen und gefährdeten Arten wie der Flussseeschwalbe oder dem Schwarzhalstaucher, nicht nur als Rastplatz, sondern auch als Bruthabitat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Paradoxer amtlicher Naturschutz &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Anfang 2006 wurde der Betrieb der Zuckerfabrik Hohenau jedoch geschlossen. Der Verein AURING ging sofort in Gespräche mit dem Grundbesitzer, der Naturschutzbehörde, der Zuckerfabrik und den Anrainergemeinden, um den Kühlteich langfristig zu sichern. &lt;br /&gt;
Die Verhandlungen mit der Naturschutzabteilung des Landes Niederösterreich wonach die Pacht, das Management und die Pflege des Kühlteichs aus den Mitteln des Naturschutzbudgets gedeckt werden könnten, verliefen jedoch erfolglos. Auch das Lebensministerium stand für eine Finanzierung nicht zur Verfügung. Schon einst wurde die Bedeutung des Kühlteichs für bedrohte Vogelarten ignoriert, indem die Fläche des Kühlteichs bei der Ausweisung des NATURA-2000 Gebiets March-Thaya-Auen nicht in das Gebiet mit aufgenommen wurde. Nun wurden wieder unnachvollziehbare Entscheidungen seitens des Landes getroffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für die Erhaltung des Vogelparadieses Kühlteich bestmögliche Lösung bestand letztlich darin, dass die Firma Karpfen &amp;amp; Co den Kühlteich für die Aufzucht von Wildkarpfen in ökologischer Bewirtschaftungsweise pachtete. Dementsprechend musste der Kühlteich im vergangenen Jahr abgelassen und den Anforderungen eines Fischteichs entsprechend umgestaltet werden. &lt;br /&gt;
Die Ironie dahinter: das Geld für die Umwandlung in einen ökologisch betriebenen Fischteich stammt aus dem Naturschutzbudget des Landes Niederösterreich sowie vom Lebensministerium! Der Betrag, der dafür aufgewendet wird, entspricht zudem kaum weniger, als für die ursprünglichen Erhaltungsmaßnahmen verhandelt wurde. Nur dass es sich jetzt um einen Fischteich handelt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kooperation Fischzucht und Vogelschutz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Kuehlteich-wird-beflutet.jpg&quot; width=&quot;400&quot; alt=&quot;Kuehlteich-wird-beflutet&quot; align=&quot;center&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; height=&quot;269&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fischzucht und Vogelschutz müssen sich nicht gegenseitig ausschließen. Um den Kühlteich auch in Zukunft als bedeutenden Rast- und Brutplatz zu sichern, wurden in Kooperation mit dem Verein AURING unter anderem sieben Inseln angelegt, welche von Karpfen &amp;amp; Co und AURING finanziert wurden. Auch ein Amphibienlaichbereich ist geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober wurde der westliche Teil des Kühlteichs wieder mit Marchwasser beflutet und schon bald fanden sich die ersten Gänse und Enten ein. Fehlt jedoch noch die Finanzierung für eine naturnahe Ausstattung mit Brut- und Rastinseln des größeren östlichen Teils des Kühlteichs. Ob jedoch der Kühlteich ob seiner Fischzucht-gerechten Ausgestaltung ohne Flachwasserbereiche auch in Zukunft noch als Rastplatz für die vielen durchziehenden Limikolen und Schreitvögel dienen wird können, wird sich zeigen.&lt;br /&gt;
Nur durch privaten (finanziellen) Einsatz konnte einstweilen verhindert werden, dass ein bedeutender Puzzlestein in der Landschaft der March-Thaya Auen verloren gegangen ist. Das darf im Niederösterreichischen Naturschutz nicht Praxis werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;www.auring.at&quot;&gt;http://www.auring.at/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos:&lt;br /&gt;
T. Zuna-Kratky&lt;br /&gt;
D. Koch</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-10T09:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5257206/">
    <title>Erste erfolgreiche Brut des Kaiseradlers in NÖ</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5257206/</link>
    <description>Fast zwei Jahrhunderte galt der Kaiseradler in Österreich als ausgestorben. Im Burgenland gibt es seit 1999 wieder eine kleine Population von 1-3 Brutpaaren. Und nun ist diese weltweit bedrohte Art wieder in Niederösterreich heimisch. Im Bereich Bernhardtshaler Ebene und Marchauen haben sich im Jahr 2008 2 Brutpaare angesiedelt, von denen eines 2 Junge erfolgreich aufziehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BirdLife Österreich wickelt im Auftrag des Landes Niederösterreich ein Schutzprogramm für diese bedrohte Art ab. Ein wichtiger Schwerpunkt dabei ist es, in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und Landwirten den Lebensraum und damit die Nahrungsgrundlage zu sichern. Man setzt dabei auch auf wissenschaftliche Projektbegleitung, speziell die Beobachtung und Analyse der Bestandsentwicklung und der Lebensraumnutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

</description>
    <dc:creator>gawi</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gawi</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-15T12:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5253050/">
    <title>Frühsommer an der March</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5253050/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist später Juni-Nachmittag in Hohenau. Die Luft ist schwül und von der Ferne ziehen, wie nun jeden Tag, Gewitterwolken auf. Ich befinde mich auf den Großen Wiesen. wo sich auf dem Streifen zwischen Hochwasserschutzdamm und Auwald eine nahezu „historische“ Landschaft erstreckt. Hier gibt es Blumenwiesen, Schilfflächen, Kopfweiden, ein kleines Wäldchen und mitten durch schlängelt sich der Lauf der Schwarzawa. Ein Landschaftsmosaik, das nicht nur das Auge des Betrachters erfreut, sondern auch einer Vielzahl an Arten Lebensraum bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam gehe ich entlang des Ufers der Schwarzawa, dem alten Lauf der Thaya, als diese noch nördlich von Drösing in die March mündete. &lt;br /&gt;
Während noch vor einem Monat etwa der Teichrohrsänger lautstark „krächzend“ seine Anwesenheit kundgetan hat, um eine Partnerin zu finden und sein Revier anzuzeigen, verhält er sich nun vergleichsweise ruhig. Nur gelegentlich vernehme ich eine kurze Strophe seines Gesangs aus dem Schilf. Kein Wunder, ist er doch, wie viele andere Vögel, mitten im Brutgeschäft oder mit der Aufzucht seiner Jungen beschäftigt. &lt;br /&gt;
Auch Rohrweihen brüten in den Schilfflächen. Ich kann beobachten, wie ein Männchen dem Weibchen die erbeutete Maus im Flug übergibt. In der Folge wird sie die Beute an ihre Jungen verfüttern. Verborgen und im Schatten einer alten Silberweide warte ich weiter, „ob nicht noch etwas aus dem Schilf kommt“, und tatsächlich schwimmt ein Blässhuhn mit seinen zwei Jungen nah an mir vorüber. Und so halte ich jeden Revierhinweis der Vögel am und im Wasser auf einem mitgeführten Luftbild des Gebiets fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Nacht werde ich mich, gemeinsam mit meinem Diplomarbeitsbetreuer Christian Schulze, nochmals zu den Großen Wiesen begeben, um nach dem Kleinen Sumpfhuhn &amp;amp; Co zu suchen. Die Suche bleibt in diesem Jahr zwar erfolglos, doch eine Nachtkartierung auf den Großen Wiesen mit dem Schnarren des Wachtelkönigs, dem Quaken der Wasserfrösche und den Rufen der Rotbauchunken im Hintergrund bleibt dennoch unvergesslich. Die Gelsen dabei nicht zu vergessen…</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-28T15:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5224066/">
    <title>Wenn das Wasser steigt…</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5224066/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/IMG_0609.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/IMG_0609_small.jpg&quot; width=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_0609&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;75&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Marchauen zeigen ihr beeindruckendstes Gesicht bei Hochwasser. Nach intensiveren Niederschlägen im Osten Niederösterreichs stieg der Wasserpegel der March in der zweiten Mai-Hälfte recht rasch an, was zu Folge hatte, dass das „Vernetzungssystem“ der Augewässer gleichfalls rasch ansprang. &lt;br /&gt;
Altarme waren randvoll, das Wasser trat an niedrigen Uferabschnitten weit über das Ufer und verband sich über sonst trocken liegende Altarme („Trockenarme“) mit anderen Augewässern. Auch die Auwiesen boten ein beeindruckendes Schauspiel. Waren zunächst nur die Sutten durch das steigende Grundwasser mit Wasser gefüllt, bot sich wenige Tage später das Bild einer zur Gänze überflutenden Wiese gleich eines Sees. Viele Vogelarten wie der Schwarzstorch oder der Silberreiher sind über diesen Umstand hocherfreut, tun sich doch plötzlich neue Nahrungsgründe auf. Auch die Wildkarpfen verlassen das Flussbett und tummeln sich „auf der Wiese“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Möglichkeit hat, zu dieser Zeit die Marchauen (mit Wathose) zu betreten, wird dieses Erlebnis nie mehr vergessen - wenn man einen schneller strömenden Altarm überqueren muss oder in einem überfluteten Auwaldbereich vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzt. Wunderschön und doch beängstigend zugleich, wenn man plötzlich Akteur in diesem Naturschauspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine „Top-Vogelart“ im Mai: Wachtelkönig (&lt;i&gt;Crex crex&lt;/i&gt;).&lt;br /&gt;
Der Wachtelkönig ist eine Charakterart der Feuchtwiesen in den Marchauen und erreicht das Gebiet Anfang Mai. Aufgrund des massiven Rückgangs der Feuchtwiesen in den letzten Jahrzehnten sowie einer oftmals frühen Mahd ist der Wachtelkönig selten geworden. Umso größer ist die Verantwortung der March-Thaya Region für diese Anhang I-Art der VS-Richtlinie.</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-26T13:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/5029841/">
    <title>Die erste Woche im Feld...</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/5029841/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Ausstand-XIV_2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/Ausstand-XIV_2_small.jpg&quot; width=&quot;100&quot; alt=&quot;Das erste Grün beginnt zu sprießen...&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;Das erste Grün beginnt zu sprießen...&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;75&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Raus aus dem Büro, hinein in die Au! Eine Woche Kartierarbeit ist nun vorüber, viele spannende Wochen habe ich noch vor mir…&lt;br /&gt;
Im Zuge meiner Diplomarbeit, welche ich im Rahmen meiner Tätigkeit beim WWF durchführen kann, erhebe ich die Wasservogelgemeinschaften der Nebengewässer in den Marchauen. Dafür werde ich innerhalb von drei Monaten die Gewässer auf der Strecke von Hohenau a.d. March bis Marchegg (etwa 50 Fluss-km) mehrmals kontrollieren. &lt;br /&gt;
Welche Arten kommen in welchen Gewässern vor und brüten eventuell auch dort? Hat sich die Situation im Vergleich zu früheren Erhebungen verändert? Wenn ja, warum? Weil das Gewässer sich verändert hat oder weil das heurige Frühjahr vielleicht besonders trocken oder feucht wird? In welcher Beziehung stehen Gewässer- und Umfeldparameter zu der Artenzahl, -dichte und dem Artenreichtum?&lt;br /&gt;
Viele Fragen, die es zu klären gilt.&lt;br /&gt;
Doch ich bin nicht allein unterwegs. Ab Mai wird Johanna Scheiblhofer die Vegetationsausstattung und  -struktur und Martina Staufer die Libellenfauna an den Augewässern erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine „Top-Vogelart“ der Woche: Moorente (&lt;i&gt;Aythya nyroca&lt;/i&gt;) bei Hohenau.&lt;br /&gt;
Die Moorente ist eine Anhang I-Art der VS-Richtlinie und sehr gefährdet. In den March-Thaya Auen ist die Art ein unregelmäßiger Durchzügler, wird aber von Zeit zu Zeit auch in der Brutzeit angetroffen.</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-03T17:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/4966338/">
    <title>Feldforschung in den Marchauen</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/4966338/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/IMG_0470.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/IMG_0470_small.jpg&quot; width=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_0470&quot; align=&quot;right&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; height=&quot;75&quot; /&gt;&lt;/a&gt;In einem Kooperationsprojekt der Uni Wien, des WWF und des Martha-Forums läuft aktuell ein kleines feines Forschungsprojekt. Aktuell wird die Brutvogel- und Libellenfauna, sowie die Struktur und Vegetationsausstattung der Augewässer erstmals umfassend, im Rahmen von drei Diplomarbeiten erfasst.&lt;br /&gt;
Mehr dazu in den nächsten Beiträgen ...</description>
    <dc:creator>b.strohmaier</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 b.strohmaier</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-02T14:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/stories/4950214/">
    <title>Neuer Brutplatz für die Flussseeschwalben an der March</title>
    <link>http://marthaforum.twoday.net/stories/4950214/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;https://static.twoday.net/marthaforum/images/2008-05-07_0008_ge.jpg&quot; width=&quot;400&quot; alt=&quot;2008-05-07_0008_ge&quot; align=&quot;center&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;center&quot; height=&quot;114&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Flussseeschwalbe gehört zu den seltensten Brutvögeln im Osten Österreichs. Die ursprünglichen Brutplätze, offene Schotterinseln an Flüssen, sind aufgrund der Regulierung der meisten Gewässer heute verschwunden. Die Art gilt in Niederösterreich als ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank der Bemühungen von Auring in Hohenau und einem Bestand in der Slowakei kommt die Art in den Marchauen jedoch immer wieder vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April diesen Jahres haben wir deshalb eine kleines Artenschutz Projekt gestartet. Auf einem Baggerteich in den Unteren Marchauen wurde ein neues Brutfloss - eine künstliche Insel - angelegt, die den Fluss-Seeschwalben wieder einen geeigneten Nistplatz auch in den österreichischen Marchauen bieten sollte. Mit Erfolg! Nach zwei Tagen harter Arbeit war das Floß fertig. Gerade rechtzeitig für die aus Afrika heimkehrenden Seeschwalben, die ihr neues Quartier auch bald in Beschlag genommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kleiner Aufwand, bei großer Wirkung&quot; - Naturschutzpraxis sollte öfters so effizient möglich sein :-) Gleichzeitig aber natürlich eine Notmaßnahme, bis March und Thaya wieder soweit renaturiert sind, dass Sie wieder natürliche Brutplätze auf Schotterinseln bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kleines how to findet ihr hier: &lt;a  href=&quot;http://picasaweb.google.com/egger.gerhard/FlussseeschwalbenBrutfloMarchauen08?authkey=itRZPdbcwq8&quot;&gt;Fotos&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>eg-ge</dc:creator>
    <dc:subject>Nachrichten aus dem Feld</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 eg-ge</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-26T15:45:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://marthaforum.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://marthaforum.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
